Ein Nickerchen am Mittag
Laubfrösche soweit das Auge reicht
Dritter Tag
(Teil 2)
Die älteren Teilnehmer mussten sich von den Strapazen erholen, während wir
anderen die Fauna beäugten. Im angrenzenden Schilf sahen wir einen europäischen
Laubfrosch (Hyla arborea), der in der prallen Sonne seinen Mittagsschlaf hielt. Und
bei genauerem Hinsehen, sahen wir noch viele andere - in jeder Größe.
Mich hat sehr verwundert, dass diese Tiere sich der glühenden Sonne aussetzen,
aber man lernt doch nie aus. Wir nahmen einen der vielen Frösche vom Schilf und
ließen ihn ein wenig herumkrabbeln. Nur die wenigsten von uns hatten bisher das
Glück, einen richtigen Laubfrosch aus nächster Nähe zu sehen. Am wohlsten fühlte
er sich aber in Bernds Genick.
Dann ging es weiter den Pinios hinunter, an zahlreichen Schildkröten vorbei. Zwei
Stunden später kamen wir an der Mündung des Pinios an. Der kalte Fluss ergießt
sich hier ins kalte Meer, und wir konnten noch ein ausgiebiges Bad genießen, bis uns
Christel mit dem Bus wieder abholte.